Badetücher aus dem Onsen-Land

Imabari Handtücher

Auf der Suche nach guten Hand- und Badetüchern könnte man glatt verzweifeln, ob der schier unerschöpflichen Angebotsbreite. Orientierungshilfe bei der Auswahl gibt ein aus Japan stammendes Gütesiegel, das für hochwertige Fertigung und herausragende Eigenschaften der Tücher ebenso steht, wie für deren optisch und haptisch wunderbare Qualität: Imabari.

Was muss ein Handtuch vor allem können? Viel Feuchtigkeit aufnehmen – und bitte nie das Gefühl geben, in ein klatschnasses Tuch gewickelt zu sein. Das ist eine Kerneigenschaft der Imabari Handtücher, die enorm saugfähig sind und dabei angenehm flauschig bleiben.

In vielen Farben, Größen und unterschiedlichen Ausführungen sind die Handtücher auch bei uns erhältlich. Die Firma Uchino fertigt beispielsweise Badegarnituren mit Kohlefasern, die den Tüchern eine schöne Farbe geben und darüber hinaus geruchsbindend und antibakteriell wirken. Von Murakami Pile stammen Handtücher mit Anteilen von Washi-Papier (Rakuten Online Shop Japan), wodurch sie noch schneller trocknen und zudem eine angenehme, leicht raue Struktur erhalten, mit der sich beim Abtrocknen gleichzeitig die Durchblutung der Haut anregen lässt.

Imabari: Stadt und Qualitätssiegel

Imabari ist eine Stadt auf Shikoku im Süden Japans und größte Produktionsstätte für Handtücher im Land. Über hundert Handtuch-Hersteller haben sich hier in der Imabari Towel Industrial Asscociation zusammen geschlossenen, um unter dem zertifizierten Co-Brand Imabari Towel Japan Logo„Imabari Towel Japan“ zu fertigen. Dabei verfahren sie nach gleichen, hohen Standards und produzieren lokal und umweltschonend Tücher für Körperpflege und Haushalt sowie Accessoires und Bettwäsche.

Bevor ein Produkt das Qualitäts-Siegel „Imabari Towel Japan“ erhält, wird es einem Test unterzogen: nur, wenn ein Streifen des Tuches von etwa einem Zentimeter innerhalb von fünf Sekunden auf den Boden eines Wasserglases sinkt, hat es bestanden. Durch ihre besondere Struktur nehmen die Handtücher jedoch nicht nur schnell und gut Feuchtigkeit auf, sie trocknen auch erstaunlich schnell. Das macht sie zu angenehmen Begleitern in die nächstgelegene Sauna, zum Badeausflug oder Sport.

(Imagefilm der Imabari Towel Industrial Association)

 

Vielseitige Nutzung prägt Anspruch

Tücher im Allgemeinen und Handtücher im Speziellen verbinde ich in vielerlei Hinsicht mit Japan. Dort sind sie allgegenwärtig, ob in Form von Geschenkverpackungen (s. auch Beitrag zu Furoshiki) oder für die Körperhygiene, zum Beispiel, um regelmäßig die Stirn von Glanz zu befreien. Auch gehört zur japanischen Tisch-Etikette, sich vor dem Speisen zunächst die Hände mit einem feuchten, oftmals zusätzlich angewärmten Tuch (jap. o-shibori) zu reinigen. Insbesondere jedoch bei der traditionellen Badekultur in Onsen, natürlichen, heißen Quellen, kommen sie zum Einsatz. Hier werden zum Waschen vor dem Badegang oder um während des heißen Bades das Gesicht abzuwischen vornehmlich kleinere Handtücher verwendet. Nach dem Badegang zum Abtrocknen hüllt man sich dann in größere Badetücher. Am liebsten aus Imabari natürlich.

Bezugsquelle:
Oben erwähnte Handtücher sind bei Manufaktum erhältlich – von Murakami Pile, (online bestellen) – von Uchino, (online bestellen)
Unter dem Suchbegriff „Imabari Towel“ finden sich auch bei Amazon Angebote: (online bestellen)

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